1 · Projekt
Projekt
Ihr Kind baut ab der ersten Stunde etwas Eigenes — statt Vorträge zu schauen. Jedes Projekt endet mit etwas Vorzeigbarem: einem 3D-Druck auf dem Schreibtisch, einem laufenden Programm, einem eigenen Roboter.
Vier Projektphasen
- Eine Idee aus einem echten Problem. Ausgangspunkt ist nicht „Was können wir bauen?“, sondern „Welches Problem können wir lösen?“.
- Skizze, Modell, Test. Wir skizzieren, modellieren, drucken, programmieren und testen — bis es funktioniert.
- Fertiges Ergebnis. Das Projekt endet mit einem fertigen, funktionierenden Gegenstand oder einer Lösung.
- Zeigen und erzählen. Ihr Kind stellt sein Werk vor und erzählt, wie es entstanden ist und warum es so entschieden hat.
2 · Mentor
Mentor
Der Mentor doziert nicht, er führt mit Fragen. Ihr Kind kommt selbst auf die Lösung, sein Selbstvertrauen wächst — und wenn es feststeckt, ist der Mentor da, damit das Lernen nicht mit Aufgeben endet.
Ebenen der Unterstützung
- Mentor-Experte. Gestaltet Herausforderungen, beobachtet die Arbeit, stellt Fragen und leitet die Reflexion nach dem Projekt.
- Wissensstaffel (13+). Ältere Schüler (13+) helfen anderen auf dem Cybroskillers-Discord.
3 · Reflexion
Reflexion
Nach jedem Projekt benennt Ihr Kind, was es gelernt hat und was es besser machen will. Fehler sind für uns Daten im Lernprozess, keine Niederlagen — so entstehen Selbstständigkeit und der Mut zu größeren Herausforderungen.
Drei Praktiken
- „Post-mortem“-Sitzungen. „Was hat nach Plan funktioniert und warum?“, „Was lief schief und warum?“, „Was haben wir gelernt?“, „Was würden wir anders machen?“.
- Projekt-Portfolio. Jedes Projekt endet mit einem 3D-Modell und einem Druck. Mit der Zeit sammelt Ihr Kind ein eigenes Portfolio: Modelle am Bildschirm und Gegenstände in der Hand.
- Reflexion als Grundlage der Planung. Die Erkenntnisse fließen direkt in die nächsten, persönlichen Lernziele ein.